Wo geht die Reise hin….!?

…wir wissen's echt nicht mehr!? Daher brauchen wir DEINE/EURE MITHILFE.

Seit längerem bzw. immer mal wieder, plagt uns der Gedanke, wie unser Reisestil nach dem Aufenthalt in Malaysia aussehen könnte. Daher wären wir jetzt über eine aktive Beteiligung unserer Freunde und Bekannten dankbar. 🙂

Uns ist aufgefallen, dass wir nach und nach von dem normalen Reise-, und Sightseeingstil ermüdet sind!

Jeden Tag an einem anderen Ort Tempel anschauen, im einheimischen Restaurant essen gehen oder sonstige Sehenswürdigkeiten abklappern… Neeee, Neee: das ist scheinbar auf Dauer nicht so unser Ding…. (wobei die Strände in aller Welt durchaus zum Chillen was hermachen…aber ist eben KEIN Reisen im eigentlichen Sinn; wer definiert überhaupt, was „Reisen" bedeutet: ist nicht schon das Reinziehen eines Films eine Reise in eine andere Welt, eine Horizonterweiterung, vielleicht eine etwas bequemere Form dessen, wobei die anderen Sinnesorgane etwas beschränkt daran beteiligt werden, außer man setzt sich im heimischen Wohnzimmer auf einen Trompetenkäfer z.B.? 😉

Im Gegenteil: Hier in Malaysia fühlen wir uns einmal wieder für uns selbst bestätigt, dass das langsame „Reisen" (wenn man es überhaupt „Reisen" nennen mag) uns viel mehr zusagt:

Wir haben in der ersten Woche in KL mehr von Land und Leuten, Kultur und dem Leben hier gelernt und gesehen, als auf unserer „typischen" Touri-Reise durch Nord-Vietnam in 3 Wochen!!! Gut, dafür können wir nicht mit so vielen geschossenen Bildern glänzen, dafür wissen wir jetzt aber auch, weshalb im südost-asiatischen Raum alle Geschäfte mit gleicher Produktpalette auf nur EINER Straße in einer Stadt zu finden sind! ;-))


Ja, WIR WOLLEN  in Zukunft nicht alle berühmten Tempel eines Landes von Innen, noch von außen gesehen haben (dafür kann man einfach Wikipedia-Bilder guggen, oder die Google-Bildersuche anschmeißen), sondern eher von dem Priester der Kirche zum Barbecue eingeladen werden. (Father Sebastian war schon echt ein feiner Kerl in „Dominus Flevit“, Jerusalem)

WIR WOLLEN  in die Sorgen, Nöte und Ängste der einheimischen Menschen involviert werden, und nicht von einem zurückgebliebenen nord-vietnamesischen unterbezahlten Touristen-Guide auf einen Boot zu hören bekommen, dass wir EIN NICHTS und ein NIEMAND sind, während er sich seinen Finger zur Verdeutlichung seines Statements tief in Hals steckt. (wobei ich mich dabei gefragt habe, ob er nicht vielleicht seekrank ist! 😉

WIR WOLLEN gerne die Hintergründe erfahren, weshalb das Wort „Allah" in Ländern wie Malaysia von den Muslimen beschlagnahmt wird, und von der Regierung ein Monopolanspruch auf andere „christliche“ domestizierte Worte der einheimischen Sprache, die auch von Christen verwendet wird, gefordert wird. (jup, man stelle sich dies vor, dass man als Muslim in Deutschland nicht mehr das Wort „Gott" verwenden darf, wenn man über „seinen" Glauben sprechen möchte…oder „Fasten“, „Beten“ oder „Wunder“ verwenden darf…tztz)

WIR WOLLEN gern Einheimische in unserem Haus zum Abendessen einladen…oder selbst eingeladen werden. (Gut, auch wenn wir beim nächsten Haus froh darüber wären, wenn wir nicht 6 Zimmer und 4 Bäder reparieren oder renovieren müssten;-))

WIR WOLLEN mit Einheimischen Bier trinken, auch wenns alkoholfrei ist, oder nicht mehr als 1%-Alkoholgehalt hat (Carlsberg oder Heineken hängt echt einfach irgendwann mal zum Hals raus…)

TABEA WILL Durian (Käsefrucht) essen, auch wenn man sich danach vielleicht übergeben muss. (Na gut, Pizza und Pasta ist auch mal was feines, kann man in Deutschland aber auch zu Genüge noch zu sich nehmen; weich-gekochte Eier in einem Sauerteig bekommt man soweit ich weiß aber noch nicht beim Chinesen um die Ecke..)

WIR WOLLEN nicht ständig nach Hotels suchen müssen (auch wenn sie nix kosten und es meistens komfortabel ist), aber mit einem Auto nach Hause zu fahren, vom Hund am Tor empfangen zu werden und nachts auf der eigenen „Veranda“ (die dieses Wort nicht verdient hat) ein alkoholfreies Bier zu trinken ist schon echt EDEL!

WIR WOLLEN uns mit einem einheimischen Generalsekretär irgendeiner scheinbar wichtigen Organisation oder einem Bischof (Gut, ist hier echt Glück…) über die „Sinnhaftigkeit/-losigkeit" von Religionen unterhalten, und nicht all abendlich bei lauter Musik andere Backpacker anschreien, nur um ihren Namen und ihre weitere Reiseroute herauszubekommen. (Gut, waren trotzdem sehr bereichernde und beeindruckende Small-Talks, aus denen sogar mal mehr, mal weniger geworden ist; Vielen Dank an dieser Stelle dafür an alle, die mit uns die Zeit genossen haben)

WIR WOLLEN uns nicht am Fehlen eines nicht funktionstüchtigen Wi-Fi-Netzwerks aufregen, sondern lieber im „Urwald" die mobile Datenverbindung übers Smartphone nutzen (jaja, en bissel Unterhaltung und Technik-Schnick-Schnack muss selbst da sein 😉 oder auch nicht…mh..!?


Also, jetzt zum praktischen (interaktiven) Teil dieses Artikels:

Wir würden uns riesigst darüber freuen, wenn der ein oder andere eine Idee oder einen Vorschlag hat, was wir mit unseren verbleibenden 5 Monaten nach Malaysia anfangen könnten…

Wir würden euch zum Essen einladen, wenn ihr uns ein Tipp, einen Kontakt, eine Anlaufadresse, eine Organisation nennt, die/den wir nutzen würden, um dort etwas Zeit verbringen zu können… (Also, mal Tacheles: WER hat Connections sonst wo hin in der Welt, wo man sich mal 1-2-3- Tage oder auch mehrere Wochen aufhalten könnte)

Vielleicht verweilt der ein oder andere Leser gerade ja auch irgendwo auf der Welt, und würde uns mal kurz zu sich einladen???

Sind jedenfalls für so ziemlich alles offen. Einblicke ins Rotlichtmilieu oder ins Drogenkartell von Kolumbien sind vielleicht ausgeschlossen… 😉

Selbst denken wir gerade an Besuche von Verwandten, Bekannten, Freunden 1.,2.,3.-7. Grades (wer hat Connections ins Weiße Haus? Hab mal gehört, Obama würde ich über 7 Personen kennen!? 😉 oder ein weiteres Volontariat, oder ein Praktikum, oder sonst was….Tauche auch mal 1en Tag nach Golfbällen in Australien, wenns jemanden weiterbringt… 😉

Schreibt doch bitte hier ein Kommentar, oder kontaktiert uns per Mail, oder sonst wie…!!!!!!

Ihr würdet uns einen sehr großen Gefallen tun, unseren Entscheidungsprozess bereichern und viel Kopfzerbrechen abnehmen…wirklich!