Unsere ersten (Fehl)-Tritte in Israel – Tel Aviv

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Das Gefuehl ist komisch. Nicht greifbar. Nachdem die Taschen gepackt waren, gings auf zum Flughafen und dann hiess es sich verabschieden. Aber ich weiss ja noch gar nicht, was es heisst ein Jahr weg zu sein, wie es sein wird und wie es sich anfühlt.
Theoretisch weiss man etwas ist anders ,aber tatsachlich ist das Gefühl unbekannt. Aber glücklicherweise waren ein paar liebe Menschen aus unserem Umfeld in Köln-Bonn und haben mit uns noch mal auf das Jahr Abstinenz mit einem Sektchen angestossen. Vielen Dank für den rührenden Abschied an dieser Stellen nochmal;
Na ja losgeflogen und gelandet, es bleibt ein unwirkliches Gefühl. Jetzt in der ersten Unterkunft zu sein. Tammar Hof., eine Friedensaktivisitin, Jüdin mit ungarischen Wurzeln und vier Hunden (Ich glaube es waren vier) und Klemens erster Fauxpas beim Gesprach darüber, dass Berlin (k)eine so schöne Stadt sei. Er sagt: "i don`t like it. It`s too big and there are so many foreign people. " Hallo? machen wir nicht gerad ne Weltreise? Hi hi na ja ist ja die erste Unterkunft. Wir lernen dazu.

Am ersten Tag gings dann erst Mal abspannen am Strand von Tel Aviv, nachdem wir um 3 Uhr in der Nacht ja erst ins Bett gekommen sind. wollten uns eigentlich abkühlen, das Wasser ist nur so warm, wie das Kinderbecken im Freibad oder die Badwanne zu Hause. 😉

Bis darauf, dass hier alles ziemlich doppelt so teuer wie bei uns in der Heimat ist, sagts uns schon zu.

Gestern haben wir noch ins Neue Jahr, Rosh Haschana, (mit einem gepflegten Goldstar-Bier auf ner Parkbank und edlen Fladenbrot mit Käse ) ausgiebig reingefeiert! 😉 Die Straßen sind hier echt leer um die Feiertage, und vorwärts zu kommen ist auch nciht einfach, wenn keine Bahnen und Busse mehr fahren.

Heute gings dann nach Haifa, wo wir des erste Mal im MacDoff en anständiges WIFI-Netz haben und freuen uns auf unsere billige Airbnb-Unterkunft, hoffe nur, dass da immer noch kein Hacken an der Sache ist und der Russe nicht zusätzliche Dienstleistungen von uns (oder Tabea) fordert.