Sri Lanka – Das Paradies auf Erden !?

So langsam kommen wir den urwaldähnlichen Zuständen näher;) Momentan sind wir in Kandy, Colombo, gestrandet. Auf Empfehlung von Annette und Mirka, zwei Freunden aus der Heimat, haben wir unser Nachtlager in Kandy, oder besser gesagt, etwas außerhalb von Kandy aufgeschlagen. Kandy ist für die Backpacker hier so was wie eine Baseground, von der aus alle weiteren Landesteile innerhalb von 4-6 Stunden erreicht werden können; jedenfalls auf dem südlichen Teil der Insel. Tja, die Strecken, die hier zurück zu legen sind, auf der Perle im indischen Ozean, sind schon Wahnsinn. Gar nicht mal so die Länge, sondern viel mehr die Zeit, die man im Bus oder im Zug zubringt. Bisher haben wir immer für ca. 100 km Strecken 3 Stunden gebraucht. Für uns Autobahn-verwöhnte Schländer erstmal schon ein Umstellung. Gut, der Verkehr hier unterliegt eben keinen spezielleren Regeln, auf einer zweispurigen Straße fährt man auch mal ohne Probleme zu Viert nebeneinander; Schon verrückt, wie vorrausschauend hier gefahren wird, oder gefahren werden muss, damit nicht noch mehr als 10 Leutz pro Tag in Sri Lanka im Straßenverkehr sterben.

arm bahnfahren

Die letzten Tage waren wir am Unawatuna Beach im Süden des Landes, haben da 2 halbe Tage an lässig geilen Traumständen abgehangen. So in etwa hab ich mir den ganzen Spaß in etwa vorgestellt. 😉 Außerdem wars mal wieder überhaupt schön, ein bekanntes Gesicht zu sehen. (Annette) 😉 Mirka kannten wir bisher noch nicht. Beißt aber auch nicht! 😉

annette und mirka treffen beer lehne doob man doob strand geiler Beachklemens rennt lehne alone in sea

Von dort sind wir dann zusammen nach Colombo gefahren, die Hauptstadt hier. Zu sehen gibt’s da nicht viel, außer einen Nachbau vom „Weißen Haus“, viele arme Leute, Smok, Straßenlärm so weit das Auge reicht und ein paar kulturelle Perlen, wenn man stundenlang danach sucht 😉

weisses haus colombo

Aber dafür gibt’s dort sehr nette und freundliche Leute; naja, gut auf die Masche, „Can I help you? Where are you from? I Like the Germans! Taxiiiiiiiiiiiiii?“ sind wir jetzt auch einmal reingefallen und knapp zehn Euro für eine Ritscha-Fahrt losgeworden, nur weil wir treudoffen gutmütigen deutschen Touris uns ein Internetcafe zeigen lassen wollten. Zum Ende unserer Oddysee kamen wir fast zu spät zu unserer Bahn nach Matara, haben einen hinduistischen Tempel gesehen, und sonst ein paar unschöne Ecken, aber KEIN Internetcafe, dass wir mal dringend benötigt hätten. Gut, auf DIE MASCHE werden wir nicht mehr reinfallen! 😉 Dafür gibt’s noch genügend Möglichkeiten uns Touris abzuzocken; Wer will, wer hat noch nicht!? 😉 (Werden mal eine Liste die Tage über erstellen an todsicheren Zeichen, woran man erkennt, dass man abgezockt werden wir, oder schon wird; ist schon verrückt, wenn man danach drüber nachdenkt; es läuft immer aufs gleiche raus; Die Locals hier wollen unser Geld! Arrrrrggg! )

Idioten

Gut, Nett und freundlich war unser erster Couchsurfing-Host hier aber dafür. Hat uns echt wie Könige behandelt, in seinem Bett schlafen lassen, durch die Gegend gefahren und war sonst soweit um uns besorgt. Feiner Kerl, der Ali Haiden; Er schmeißt, wie jeder hier, ein Import-Export-Business, versucht ne internationale Schule aufzubauen, und ist Daytrader 😉 (Da hatte Klemens doch schon ein Gesprächsthema und angefixt, mal wieder ein paar Kohlen zu verzocken hat er mich auch! ;-))

ali und die meuteali tabea strand colombo mit ali

Was wir mehr als interessant fanden, war seine arrangierte Ehe; ganze 10 Tage vor der Hochzeit hat er seine Frau kennen gelernt, die er aber über alles liebt seid her; Überhaupt hätten wir doch hier heiraten sollen; Fürs gleiche Geld wie in Schland hätten wir hier 3 Tage mit ca. 500 Gästen sehr dekadent feiern können. Tja, schade, vielleicht heiraten wir die kommenden Tage einfach noch mal und laden euch alle ein! 😉

Eine andere Investitionsidee war, sich ein nettes Apartment, dort in der Gegend von Ali, zu kaufen. Wir müssten zwar unsere Reise abbrechen, hätten dafür aber eine feine Immobilie am Start. =) Naja, und bei dem Wirtschaftswachstum (10 % pro Jahr)  (jetzt nach dem singhalesischen-tamilischen Bürgerkrieg hier) würden die Immobilienpreise sicherlich gut anziehen in der Gegend. (naja, also, wer ein bisschen Geld über hat und ne geile Hütte an einem Traumstrand haben will, kann sich mal melden; wir nehmen selbstverständlich eine kleine-große Provision für die Vermittlung! ;-))

colombo beach petta markt colombo tabea cocosnus trinken

However, nach Colombo, wo wir wegen Ali und seiner Gastfreundlichkeit gleich mal einen Tag verlängert haben, sind wir jetzt nach Kandy eben gekommen.

Dort sind wir mal wieder bei einem sehr freundlichen Couchsurfer untergekommen. Sein Bruder ist der Vize-President vom YMCA in Sri Lanka, gab alles etwas Gesprächsstoff. Überhaupt scheint der CVJM hier viele wohltätige Projekte zu schmeißen und einen guten Job beim Wiederaufbau nach dem Bürgerkrieg zu machen.

kandy künstlicher see mit benjamingasteltern hosts kandy

Gestern waren wir so müde und kaputt (haben die letzten Nächte nicht sooo viel geschlafen; die Abende waren dann doch immer ganz gesellig), dass wir um 8.30 Uhr ins Bett gegangen sind. Hieß zwar für mich, dass ich in der Nacht meinem Harn- und anderem Drang im Dschungel nachgeben musste, weil ich ins verschlossene Haus nicht mehr auf die Toilette kam, aber glücklicherweise haben wir gestern noch ne Rolle Klopapier gekauft. Byetheway, Toilettenpapier ist hier schweineteuer, verwendet eh keiner. Eigentlich sollte Tabea sich den Hintern mit Wasser und der linken Hand abspülen; bisher findet ihre linke Hand die Kontaktaufnahme mit den zwei Pfirsich-Bäckchen noch nicht sooo angenehm. Ich (Klemens) habs mal vor ner Dusche ausprobiert und muss sagen, die Streicheleinheiten wird mein Hinterteil vermissen, dafür wird’s aber etwas zu Trinken regelmäßig in Zukunft bekommen! 😉

Themenwechsel; hab grad ein paar Bilder vom Tsunami 2004 gesehen; schon beeindruckend, mit was für einer Wucht diese humanitäre Katastrophe Sri Lanka zurückgeworfen hat. Die Family, wo wir gerade sind, hat komplett 1 Woche frei gemacht und bei den Aufräumaktionen am Meer geholfen, zudem alles an Möbelstücken und Wohnungseinrichtung hergegeben, was nur irgendwie entbehrbar war. Da können wir deutschen Egos uns ne Scheibe von abschneiden.

So, Tabea scheint immer noch zu schlafen und dabei haben wir schon 8 Uhr in the morning. Wird Zeit, dass wir hier mal loskommen, sonst sitzen wir wieder nur im Bus und sehen nix mehr von dem schönsten Städtlein von ganz Sri Lanka. Wäre aber auch nicht schlimm, so langsam haben wir unser Bedürfnis nach Sightseeing befriedigt; wollen die kommenden Tage eher etwas mehr unser Interesse auf Flora und Fauna des Regenwalds und Jungles hier legen. Die Ruinen, Tempelanlagen, Häuser im Kolonialstil sehen doch nach einiger Zeit alle gleich aus, und mehr verstehen wir auch nicht von der Bedeutung und den Hintergründen.

Bild0001 Bild0004 Bild0008 Bild0009 Bild0011 Bild0012

„In the Jungle, the mighty jungle, the Lion sleeps tonight“  =)

Watch Full Movie Streaming Online and Download