Welcome to India

Nachdem mein schriftstellerisch begabter Mann mal wieder so einen schönen Artikel verfasst hat, nötigt er mich trotzdem auch was zu unseren vergangenen Erlebnissen in Indien zu schreiben.
Ich kann es aber doch gar nicht in Worte fassen.
Also erstmal danke an Melvin und auch an Alphonso für eure Gastfreundschaft und Einladung und für die super Zeit mit euch.
(Sie benutzen den Googel Translator und können es so hoffentlich verstehen :-))

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Was mich am meisten beeindruckt hat in der kurzen Zeit, die wir bisher hier sind, die Gastfreundschaft, Offenheit und Herzlichkeit der Menschen.
Das Zwischenmenschliche ist mit dem bei uns nicht vergleichbar. Zumindest würde ich das im Moment sagen.
Dank JB (also danke JB :-)) leben wir mit diesen netten Menschen aus ganz Indien zusammen und dürfen ein wenig Teilhaben an ihrer Gemeinschaft.
Ich glaube ohne diese Kontakte hätten wir nie so tief in die hiesige Kultur schnuppern können.

Ich habe gelernt, dass es hier ein Sprichwort gibt, dass besagt, seinen Gast, seine Eltern und das dritte habe ich vergessen, wie Gott zu behandeln und so habe ich mich auch gefühlt. Total sicher, total willkommen und total besonders.

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Könnte ich mir ein Leben hier vorstellen? Auf den ersten Blick auf jeden Fall. Man ist nie allein, dass Leben scheint viel mehr Raum zu bieten für Beziehung, für ein spontanes Miteinander. DIe Natur ist einmalig und bietet so viel Möglichkeiten, die Einfachheit und Schönheit des Lebens zu spüren.

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Auf der anderen Seite kann ich mir vorstellen, dass diese Enge vielleicht auch zuviel sein kann, dass man sich durch gesellschaftliche Zwänge eingeengt fühlen könnte.
Auf unserer Bootstour in den Backwaters, haben wir einen Inder aus dem mittleren Teil Indiens kennengelernt, der die gesellschaftliche Struktur in Indien sehr kritisiert. Er hat eine jüdische Freundin aus Israel und beide Gesellschaften und Regierungen erlauben es nicht, dass sie heiraten bzw.erschweren ihnen den Weg dahin sehr. Gewahnt haben sie uns auch vor dem korrupten Regierungssystem, und den Menschen, die einen übers Ohr hauen wollen. Aus ihrer Sicht ähnlich wie in Jordanien.
Gut den Eindruck können wir bisher so gar nicht teilen, da wir bisher nur positive Erfahrungen machen und selbst in den Städten nicht das Gefühl bekommen, dass wir als potenzielle Geldmaschinen oder Ausbeutungsopfer herhalten müssen. Klar gibt es Leute die uns was verkaufen wollen und tendenziell zahlen wir vermutlich meistens etwas drauf, aber wir fühlten uns bisher nie bedrängt. Da waren selbst die Menschen in Sri Lanka aufdringlicher. Aber gut bisher haben wir nur einen Bruchteil des Landes kennengelernt.
Auf der anderen Seite gibt es auch die Sorge, dass die Menschen immermehr den Maßstäben von Europa folgen und die hiesigen Traditionen und Werte immer mehr an Wert verlieren, dadurch auch der Stellenwert der Familie.

Ich kann mir davon kein richtiges Bild machen, aber ich wünsche mir für die Zukunft, von dem Positiven, was ich erlebe, etwas mitzunehmen und selbst zu kultivieren, unabhängig vom Land, indem ich lebe.

 

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